GIMP vs. Photoshop: Welches ist das beste in 2025?
GIMP ist ein kostenloses, open-source Bildbearbeitungsprogramm. Aber kann es mit der führenden Alternative, Photoshop, mithalten? Ich habe die beiden Programme umfassend getestet und direkt gegeneinander antreten lassen, um herauszufinden, welches Bildbearbeitungsprogramm das beste ist.
Nach ein paar Wochen habe ich eindeutig gesehen, dass GIMP zwar Fotos relativ gut aufwerten, Objekte im Vordergrund entfernen und Farbschemata verwalten kann. Allerdings konnte ich alles, was ich in GIMP tun konnte, viel besser und schneller mit Photoshop erledigen, welches eindeutig das bessere Programm war. Photoshop bietet smarte Formen, eine Ein-Klick-Verbesserung, mehrere Auswahltools und verwendet für manche Aufgaben sogar eine KI. Es bietet dir auch 100 GB Cloud-Speicher.
Nun kannst du unbegrenzten Zugang zu Photoshop erhalten – vollkommen kostenlos für 7 Tage, und diese Gelegenheit nutzen, um ein paar Bearbeitungsaufgaben zu erledigen.
Photoshop kostenlos für 7 Tage testen!
Keine Zeit? Lies diese Zusammenfassung der Gewinner jeder Kategorie in 1 Minute
![]() |
![]() |
|
| Filter und Effekte | Neben mehr als 18 Filtergruppen kannst du hier mehrere Filter kombinieren, indem du Photoshop Actions verwendest und sie mehrfach anwendest. | Nicht so viele Filter und Special Effects wie Photoshop – und die wenigen, die vorhanden sind, sind relativ kompliziert anzuwenden. |
| Entfernung unerwünschter Objekte | Mehrere intuitive Möglichkeiten, unerwünschte Objekte zu entfernen. | Das Entfernen von Objekten ist möglich, aber komplizierter. |
| Fortschrittliche Bearbeitungstools | Eine große Auswahl an genauen Tools zum Ausschneiden von Objekten, Unterstützung von 3D-Bildern, Masken, smarte Objekte, KI, etc. | Hat zwar vergleichbare Auswahltools wie Photoshop, aber keine die automatische Anpassung, keine Unterstützung für 3D-Bilder und kein kontextbezogenes Ausfüllen. |
| Bearbeitungsstil | Nicht destruktive Bearbeitung, verwendet Ebenen, um jedes Element zu teilen und hat mit Adobe Sensei auch eine KI-Bearbeitung. | Destruktive Bearbeitungen, arbeitet zwar mit Ebenen, aber wird schnell verwirrend, wenn ein Bild zu viele Ebenen hat. |
| RAW-Kompatibilität | Dank des integrierten Camera RAW-Tools kannst du nicht destruktive Bearbeitungen vornehmen. | Du musst ein externes Plugin installieren, um RAW-Dateien bearbeiten zu können. |
| Workflow | Die verschiedenen Optionen und die Arbeitsflächen geben dir schnellen Zugang zu allen Tools, die du brauchst – auch mit Tastaturkürzeln | Du kannst zwar ein paar Paneelelemente anpassen, aber es gibt keine Optionen für verschiedene Stile der Arbeitsbereiche |
| Bearbeitung mehrerer Fotos auf einmal | Zeichne Photoshop Actions auf und wende sie auf verschiedene Bilder bzw. Dateien an. | Du musst ein CLI-Interface verwenden bzw. ein Plugin eines Dritten herunterladen, um mehrere Bilder auf einmal zu bearbeiten |
| Tools für die Zusammenarbeit | Gibt Nutzern Zugang zur Ansicht und Bearbeitung deiner Projekte in der Creative Cloud. | Es gibt keine Funktionen zur Zusammenarbeit in Echtzeit |
| Gerätekompatibilität | Funktioniert mit PC, macOS und iPad und hat eine mobile App mit ein paar Bearbeitungsfunktionen. | Funktioniert auf PC, macOS und Linux. |
| Benutzerfreundlichkeit | Es gibt eine große Auswahl an Video-Tutorials und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, womit es leichter ist, alle Tools und Funktionen kennenzulernen. | Ist zwar weniger kompliziert als Photoshop, aber es gibt auch nicht so viele Anleitungen und Tutorials. |
| Kundenservice | Live-Chat, virtueller Chat, umfassende Wissensdatenbank und aktives Community-Forum. | Kein Live-Chat und die Software wird von Freiwilligen verwaltet, sodass man nicht auf jede E-Mail eine Antwort erhält. |
| Preis | Teurer als GIMP, bietet aber mehrere Adobe-Tools und -Produkte zu einem erstklassigen Preisleistungsverhältnis. | Kostenlos |
| Kostenlose Testversion | 7-tägige kostenlose Testversion | Keine |
Photoshop kostenlos für 7 Tage testen!
So habe ich Photoshop und GIMP getestet und verglichen
Ich habe Photoshop und GIMP in den folgenden 13 Kategorien gegeneinander antreten lassen:
- Filter und Effekte: Zunächst habe ich die Anzahl an Filtern und Effekten beider Programme verglichen. Dann habe ich diese Filter und Effekte auf meine Bilder angewendet, um ihre Arbeitsweise zu verstehen und die Endergebnisse zu sehen.
- Entfernung unerwünschter Objekte: Ich habe ein Bild von mir in Photoshop und GIMP geladen und anschließend versucht, ein Objekt im Hintergrund zu entfernen. Ich habe dabei verschiedene Tools ausprobiert, um zu sehen, welches mir das beste Ergebnis bot und wie das Programm den Bereich ausgefüllt hat, in dem sich das Objekt befand.
- Fortschrittliche Bearbeitungstools: Ich habe mir die Schnellstartleiste und das Hauptmenü angesehen, um mir ein Bild davon zu machen, welche Tools jedes Programm bietet. Ich habe die Tools auch verglichen, um mir anzusehen, ob Photoshop oder GIMP mehr Optionen zur Bildbearbeitung bot.
- Bearbeitungsstil: Ich habe die Bearbeitungsmodi jedes Programms verglichen und dabei darauf geachtet, ob die Bearbeitung destruktiv oder nicht destruktiv ist, Masken, Ebenen, Raster, Vektoren oder andere Tools verwendet.
- RAW-Kompatibilität: Ich habe RAW-Dateien in jedes Programm geladen, um mir seine Fähigkeiten und Arbeitsweise anzusehen. Ich habe dabei auf die Bearbeitungsoptionen geachtet und wollte wissen wie einfach es war, die Dateien in ein normales Format wie JPG oder PNG zu konvertieren.
- Workflow: Ich habe während meiner Tests einen guten Einblick in den Workflow beider Programme bekommen. Ich habe versucht, den Arbeitsbereich anzupassen und seine Größe zu ändern, Tastaturkürzel zu verwenden und Paneele zu entfernen.
- Bearbeitung mehrerer Fotos auf einmal: Ich hatte einen Ordner mit 50 Bildern, um die Batch-Bearbeitung zu testen. Zu den Änderungen, die ich vornehmen wollte, gehörte die Änderung der Bildgröße, die Konvertierung in ein anderes Dateiformat und das Hinzufügen von Filtern.
- Tools für die Zusammenarbeit: Ich habe geprüft, ob jedes Programm einen integrierten Cloud-Speicher bietet, wie einfach es war, Dateien mit anderen zu teilen und ob sie Änderungen vornehmen, Kommentare hinterlassen und mit mir in Echtzeit zusammenarbeiten konnten.
- Gerätekompatibilität: Ich habe die Betriebssysteme verglichen, auf denen du Photoshop und GIMP nutzen kannst. Ich habe mir auch die notwendigen Systemanforderungen angesehen, um herauszufinden, ob man einen High-End-PC braucht, oder ob ein normaler ausreicht.
- Benutzerfreundlichkeit: Nachdem ich beide Programme heruntergeladen hatte, habe ich mir die Benutzeroberflächen angesehen, habe Bilder hochladen und ein paar kurze Anpassungen vorgenommen, um herauszufinden, wie einfach sie zu verwenden sind. Ich habe auch das Community-Forum besucht und mir ein paar Tutorials angesehen, um herauszufinden, ob diese wirklich eine Hilfe bei den verschiedenen Tools und Bearbeitungstechniken sind.
- Kundenservice: Ich habe versucht, Hilfe bei technischen Fragen zu bekommen. Ich habe auf verschiedenen Wegen probiert, mich an den Kundenservice zu wenden, und habe dabei darauf geachtet, wie lange es dauerte, bis ich eine Antwort erhielt.
- Preis: Ich wollte herausfinden, ob ein kostenloses Programm automatisch ein besseres Preisleistungsverhältnis hat als Premiumoptionen.
- Kostenlose Testversion: Ich habe kontrolliert, ob jedes Programm eine kostenlose Testversion bietet. Wenn dies der Fall war, habe ich ihre Länge verglichen und darauf geachtet, ob es Einschränkungen gab und was nach Ablauf des Testzeitraums passiert. Wenn nur ein Programm eine kostenlose Testversion haben sollte, würde es diese Kategorie automatisch gewinnen.
Photoshop kostenlos für 7 Tage testen!
1. Filter und Effekte: Photoshop hat mehr Filter und anpassbare Optionen
Es bieten zwar beide Programme eine große Auswahl an Filtern und Effekten, aber Photoshop hat mehr Optionen. Mit seinen 18 Filtergruppen und verschiedene Anpassungsoptionen für jede wirst du immer das Ergebnis erhalten, das du möchtest. Passe den Grad des Verschwommenheit an, verpixle eine Ebene oder füge einen Filter hinzu, der wie ein Ölgemälde oder ein alter Film aussieht. Mir gefiel, dass man sich eine Vorschau des Filters ansehen kann, bevor man ihn auf das Bild anwendet.

Du kannst auch mehrere Filter kombinieren, um einen einzigartigen Look für dein Projekt zu erschaffen. Wenn du diesen Filter auf andere Projekte anwenden möchtest, kannst du die Schritte einfach aufzeichnen und eine Photoshop Action erstellen. Anschließend kannst du diese Action auf jedes beliebige Bild anwenden.
Aber Photoshop glänzt vor allem bei seinen Special Effects. Du kannst Flammen hinzufügen, es aussehen lassen, als würde eine Person bzw. ein Objekt schweben, Text einfügen, die Belichtung ändern und vieles mehr. Du kannst auch Schatten hinzufügen, das Bild verzerren, es spiegeln oder bestimmte Farben ändern. Es kann zwar etwas dauern, bis man diese Effekte beherrscht, aber es gibt viele Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die dir dabei helfen.

GIMP hat eine gute Auswahl an Filtern, aber bietet dir deutlich weniger kreativen Spielraum als Photoshop. Eines der größten Probleme ist, dass es keine Vorschau gibt, sodass du dir merken musst, welcher Filter dir am besten gefallen hat. Du kannst zwar auch mehrere Filter kombinieren, aber es gibt keine Option, diese Zusammenstellung zu speichern, wie bei Photoshop.
Bei den Special Effects liegt GIMP auch weit hinter Photoshop. Sie sind nicht nur in ihrer Qualität und Auswahl schlechter, sondern man muss auch viel herumprobieren, bis einem der Effekt gefällt, was sehr zeitaufwändig sein kann.
Photoshop beweist hier, warum es der Branchenstandard für digitale Filter und Special Effects ist, während GIMP Probleme hat, mitzuhalten. Du kannst Photoshop kostenlos für 7 Tage ausprobieren und mit den Filtern und Special Effects herumspielen, um dir selbst ein Bild seiner Fähigkeiten zu machen.
Gewinner bei den Filtern und Effekten: Photoshop
2. Entfernen unerwünschter Objekte: Photoshop hat mehrere Tools und eine KI für die besten Ergebnisse
Photoshop hat vier anpassbare Healing-Tools, die ein Bild manipulieren und verschiedene Arten von Objekten, Bildfehlern oder Menschen entfernen können, während GIMP nur ein Healing-Tool hat. Neben den Healing-Tools bietet Photoshop auch verschiedene genaue Auswahltools, um Objekte zu entfernen, die dich stören. Die Funktion Adobe Sensei AI kann den Himmel ersetzen, den Hintergrund verändern und Bildfehler entfernen.
Sobald ein Objekt entfernt wurde, verwendet Photoshop verschiedene Methoden, den leeren Platz zu füllen. Die Healing-Pinsel verfügen über mehrere KI-gestützte Optionen, wie z. B. kontextbezogenes Ausfüllen, das Erstellen einer Textur oder die Näherungsanpassung, die die Pixel um die leere Stelle herum untersucht und diese automatisch auffüllt. Du kannst Bilder auch manuell überblenden, das Klon-Werkzeug verwenden, um einen Ausschnitt aus einem anderen Bereich des Bildes zu kopieren, oder einen der Spezialeffekte anwenden, um einen anderen Look zu erzeugen. Solange du eine neue Ebene erstellst, um den leeren Platz zu füllen, gehst du auch nicht das Risiko ein, unerwünschte Änderungen am Hauptbild vorzunehmen.



GIMP hat zwar auch einen Healing-Pinsel, um unerwünschte Objekte zu entfernen, aber dieser ist nicht so gut wie der von Photoshop. Ein großes Problem ist, dass es keine integrierte KI gibt, die den freigewordenen Platz automatisch ausfüllt. Dazu müsstest du ein Tool eines Drittanbieters herunterladen.
Da es keine kontextbezogenen Tools gibt, musste ich den gesamten Bereich um das Bild auswählen, den ich nach dem Entfernen des Objekts ersetzen wollte.
Das Ergebnis war nicht wirklich beeindruckend.

Ein weiterer Nachteil von GIMP ist, dass das Entfernen unerwünschter Objekte eine destruktive Bearbeitung ist, im Gegensatz zu Photoshops Ansatz mit Ebenen. Es gibt zwar Möglichkeiten, Masken und zusätzliche Ebenen zu verwenden, um eine nicht destruktive Bearbeitung zu ermöglichen, aber dies verkompliziert den Vorgang nur unnötig.
Insgesamt bietet Photoshop mehr Tools zur Entfernen unerwünschter Objekte und ist deutlich einfacher zu verwenden als GIMP. Verwende die kostenlose 7-tägige Testversion, um deine Bilder zu bereinigen und alle unerwünschten Objekte zu entfernen.
Gewinner bei der Entfernung unerwünschter Objekte: Photoshop
3. Fortschrittliche Bearbeitungstools: Nur Photoshop bietet dir die vollständige Kontrolle über alle Pixel
Photoshop hat eine bessere Auswahl an fortschrittlichen Bearbeitungstools – und um ehrlich zu sein, war die Entscheidung hier auch nicht wirklich knapp. Die Software spezialisiert sich auf die Bearbeitung von Pixeln, womit ich das Bild perfekt auf meine Bedürfnisse anpassen konnte.
Die Tools umfassen mehrere magische Zauberstäbe, Kurven, Masken und Ebenen. Es bietet dir auch eine gute Auswahl an Bearbeitungstools für 3D-Bilder. Die wichtigsten Tools in Photoshop sind die Auswahltools. Sie sehen zwar auf den ersten Blick sehr einfach aus, bieten dir aber eine genaue Kontrolle, um Objekte auszuschneiden, Schatten hinzuzufügen, Bildfehler zu entfernen oder einen Bereich für Special Effects auszuwählen.
Die meisten Bearbeitungstools befinden sich in der linken Seitenleiste. Wenn ein Tool einen kleinen Pfeil unten rechts hat, bedeutet das, dass es noch weitere, speziellere Tools gibt. Dies hat mir eine Menge Zeit gespart, wenn ich diese Tools gebraucht habe, da ich nicht erst das Hauptmenü durchsuchen musste.

Neben den manuellen Tools verfügt Photoshop auch über fortschrittliche KI-Tools, mit denen du schwierige Bearbeitungen durchführen kannst. Mit dem neuralen Filter kannst du das Aussehen einer Person ändern (sie zum Beispiel zum Lachen bringen, den Haaransatz verbessern, die Augenbrauen anpassen oder den Augenabstand ändern).
Du kannst mit der KI auch verändern, wie der Himmel aussieht. Das geht in ein paar einfachen Klicks. In folgendem Beispiel wollte ich die brillanten Farben beibehalten, aber die Sonne entfernen. Photoshop wählt den Himmel automatisch aus und zeigt dann drei Himmelkategorien an: Blauer Himmel, Spektakulär und Sonnenuntergang. Nachdem ich einen Himmel ausgewählt hatte, der mir gefiel, hat die KI die Pixel mit dem Originalfoto abgeglichen und zeigte mir ein perfektes Bild an.


GIMP hat auch gute Bearbeitungstools für kleine Projekte. Wenn du einen Bildfehler entfernen musst, ein Bild glätten willst, oder die Farben verwischen/schärfen/anpassen möchtest, wirst du schnell feststellen, dass alle Tools dazu einfach zu verwenden und benutzerfreundlich sind

GIMP schneidet bei der Bearbeitung von Pixeln auch schlechter ab. Es gibt nur drei Auswahltools, die alle ziemlich einfach sind.
GIMP kann bei der Automatisierung der Bearbeitung auch nicht mit Photoshop mithalten, da es keine KI hat. Um den Himmel genauso zu ersetzen, wie ich es in Photoshop getan habe, müsste ich ganze 10 Schritte durchführen, und ich bräuchte eine Grafik mit dem neuen Himmel, den ich hinzufügen möchte. Das ist also nicht nur ein mühsamer Prozess, sondern da GIMP mit destruktiven Bearbeitungen arbeitet, kann ein einziger Fehler dein ganzes Bild unnutzbar machen.
Gewinner bei den fortschrittlichen Bearbeitungstools: Photoshop
4. Bearbeitungsstil: Die Ebenen von Photoshop funktionieren besser als die von GIMP und alle Bearbeitungen sind nicht destruktiv
Photoshop hat einen perfekten Bearbeitungsstil, mit dem du große Projekte ohne Verlangsamungen und Lags bearbeiten kannst. Beide Bearbeitungsprogramme arbeiten mit Ebenen, aber das waren auch schon alle Gemeinsamkeiten. Die Verwendung von Ebenen in Photoshop dient dazu, jedes Element auf der Arbeitsfläche zu trennen. Du kannst die Elemente bewegen, ihre Größe ändern oder Farben, Schatten und Effekte hinzufügen, ohne, dass es sich auf die anderen Ebenen auswirkt. Ein Bild kann über 8.000 Ebenen haben.
Auch die KI-Funktion ist ein Bearbeitungsstil, den du nur in Photoshop findest. Dabei musst du nur einen Schieberegler nach rechts oder links bewegen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Mir gefiel vor allem der neurale Filter. Damit kann man das Aussehen einer Person ganz einfach anpassen. Du kannst auch Farben hinzufügen oder andern, Bildfehler entfernen und Makeup anwenden. Genau wie die Ebenenbearbeitung sind auch diese Bearbeitungen nicht destruktiv, sodass ich mit verschiedenen Einstellungen herumprobieren konnte, bis ich die fand, die mir gefielen.


GIMP ist hauptsächlich ein destruktives Bearbeitungsprogramm. Es gibt ein paar Ausnahmen und Umwege, mit denen du nicht destruktive Änderungen vornehmen kannst, aber diese sind nicht klar definiert, und man muss auch wissen, was man tut, um sie durchzuführen.
Die Ebenen in GIMP sind sehr einfach und auf 425 pro Bild begrenzt. Es gibt auch keine Option zur Verwendung von Schiebereglern für die Anpassung der Filter, was eine nicht destruktive Arbeitsweise noch schwieriger macht. Ein weiteres Problem war, dass ich nicht mehrere Ebenen hinzufügen konnte. Stattdessen musste ich Ebenen verknüpfen oder gruppieren, wenn ich mehrere Ebenen auf einmal ändern wollte. Das ist zwar an sich kein Problem, wenn man an einem kleinen Projekt mit nur wenigen Ebenen arbeitet, aber wenn du ein großes Projekt hast, könnte dies zu Problemen führen.
Gewinner beim Bearbeitungsstil: Photoshop
5. RAW-Unterstützung: Nur Photoshop kann RAW-Bilder bearbeiten
Mit einem der größten Updates in der letzten Zeit wurde Camera RAW in Photoshop integriert. Damit konnte ich RAW-Dateien direkt in Photoshop öffnen. Ich konnte also problemlos auf alle Tools zugreifen, die ich brauchte, um die Farbbalance, den Farbverlauf, die Optik, Geometrie, Effekte, Kurven, Kalibrierungen, etc. anzupassen. Sobald ich die Änderungen vorgenommen hatte, hat das Programm das Bild in ein smartes Objekt konvertiert und es zu meinem gewohnten Arbeitsbereich hinzugefügt.

Als ich versucht habe, dasselbe Bild in GIMP zu öffnen, erhielt ich eine Fehlermeldung. Ich musste erst ein Plugin eines Drittanbieters finden, es in GIMP installieren und es erneut probieren.

Photoshop ist hier der klare Gewinner, da es das einzige Programm ist, das RAW-Dateien nativ unterstützt. Seine Bearbeitungsfunktionen halten auch hier den hohen Standard von Photoshop ein, sodass deine Bilder immer genauso aussehen, wie du es möchtest, bevor du sie direkt in deiner Arbeitsfläche konvertierst.
Gewinner bei der RAW-Unterstützung: Photoshop
6. Workflow: Photoshop hat mehrere Arbeitsbereiche und mehr Tastaturkürzel für eine höhere Produktivität
Beide Programme sehen sich zwar auf den ersten Blick relativ ähnlich, aber Photoshop ist deutlich intuitiver und hat damit auch einen besseren Workflow. Photoshop bietet dir sechs Optionen für deinen Arbeitsbereich, die jeweils andere Tools für deine gewünschte Aufgabe priorisieren. Du kannst die Arbeitsbereiche auch einfach anpassen.

Auch wenn es viele Tastaturkürzel gibt, fand ich es doch leichter, mir einfach die Tools und Funktionen zu merken, die ich am häufigsten verwende, um noch schneller zu arbeiten. Es gibt Kürzel für das Anwendungsmenü, Paneelmenüs, Tools und Taskspaces.
Außerdem verfügt jedes Abo von Photoshop über 100 GB integrierten Cloud-Speicher. Damit kannst du von überall aus arbeiten und deine Projekte mit Kunden oder Kollegen teilen, um den Workflow zu optimieren und Bottlenecks zu vermeiden.
GIMP hat nur einen Arbeitsbereich, der aber sehr anpassbar ist. Ich habe mir die Dock auf der rechten Seite platziert, sodass ich immer nur mein verwendetes Tool sah. Es gibt auch ein paar Tastaturkürzel, allerdings nicht so viele wie bei Photoshop.
Ein großer Nachteil für mich beim Workflow ist aber das Fehlen einer Cloud-Integration. Damit kann ich nur an meinem Computer bzw. Laptop arbeiten, was meine Produktivität auf jeden Fall eingeschränkt hat.
Man sollte sich aber nicht wegen eines unintuitiven Workflows einschränken lassen. Hole dir eine 7-tägige kostenlose Testversion, um direkt mit Photoshop loszulegen.
Gewinner beim Worklow: Photoshop
7. Batch-Bearbeitung: Photoshop hat einen einfach zu verwendenden Batch-Editor, während GIMP sich auf Plugins Dritter verlässt
Photoshop liegt bei der Batch-Bearbeitung vorne. Es hat ein intuitives Automatisierungstool, wenn du die gleichen Bearbeitungen auf mehrere Bilder anwenden möchtest. Photoshop hat eine Funktion namens „Actions“, bei der du eine Gruppe von Bearbeitungen aufzeichnest und speicherst, sodass du die Schritte nicht jedes Mal wiederholen musst, wenn du den gleichen Filter oder Effekt anwenden möchtest. Du kannst diese Actions einfach verwenden, wenn du mehrere Bilder bearbeitest. Ich fand das besonders hilfreich, wenn ich den gleichen Stil bzw. das gleiche Farbschema verwenden wollte, um bei mehreren Projekten ein einheitliches Ergebnis zu erzielen. Photoshop hat auch eine gute Auswahl an Standard-Actions, die auf eine Gruppe von Bildern angewendet werden können.
Wenn du die Oberfläche für die Batch-Bearbeitung öffnest, anschließend die betreffende Action und Bilder auswählst und auf OK klickst, automatisiert Photoshop diesen ganzen Vorgang. Der einzige Nachteil damit ist, dass es keine Vorschau gibt, sodass du nicht weißt, wie das Bild aussieht, bis die Bearbeitung abgeschlossen ist. Aber da die Bearbeitungen nicht destruktiv sind, kannst du den gesamten Vorgang immer rückgängig machen, wenn dir das Ergebnis nicht gefällt – auch wenn das etwas zeitaufwändig ist.

Ich habe auch in GIMP nach einem Tool für die Batch-Bearbeitung gesucht und fand als einzige integrierte Option eine Befehlszeile. Ich musste ein paar Befehle eingeben, um Bearbeitungen auf mehrere Bilder anzuwenden.

Das war mir aber zu kompliziert, weswegen ich nach einer anderen Lösung suchen musste. Ich fand ein externes Plugin namens BIMP, welches die Batch-Bearbeitung für GIMP übernimmt, aber nicht wirklich reibungslos funktioniert. Zuerst hat mein Antivirenprogramm den Download als gefährlich markiert und dann hatte ich Probleme damit, die ausgewählten Filter auf eine Gruppe von Bildern anzuwenden.
Bei der Batch-Bearbeitung war Photoshop der klare Gewinner. Auch wenn es nicht perfekt ist, muss ich hier wenigstens keinen Code in eine Befehlszeile schreiben, sondern kann diesen Vorgang einfach mit einer Action automatisieren.
Gewinner bei der Batch-Bearbeitung: Photoshop
8. Tools für die Zusammenarbeit: Nur mit Photoshop konnte ich wirklich von überall mit anderen Leuten zusammenarbeiten
Photoshop hat erstklassige Tools für die Zusammenarbeit, wohingegen GIMP gar keine hat. Einer der vielen Vorteile von Photoshop ist der Zugang zur Adobe Creative Cloud. Ich erhielt 100 GB Cloud-Speicher, als ich mein Konto bei Photoshop angelegt hatte, was sehr hilfreich für die Zusammenarbeit in Echtzeit war.
Ich fand sehr gut, dass jede Ebene gespeichert wurde, wenn ich ein Dokument bzw. ein Projekt in der Cloud gespeichert habe. Damit konnte ich Projekte teilen und meinen Kollegen die volle Kontrolle über die Bearbeitung geben, oder ihnen nur erlauben, Kommentare zu hinterlassen. Die Cloud legt auch Review-Links an, die ich einfach an Kunden senden konnte, damit sie mir Kommentare und Feedback geben konnten.
Alle Bearbeitungen werden automatisch in die Cloud hochgeladen. Wenn du offline arbeitest, werden alle Änderungen automatisch hochgeladen, wenn du dich das nächste Mal mit dem Internet verbindest.
Die Creative Cloud hat auch einen Abschnitt für Bibliotheken. Damit konnte ich Elemente hochladen, die vom ganzen Team genutzt werden sollten. Sie konnten problemlos von überall darauf zugreifen und sie in ihren Projekten oder Dokumenten verwenden.

GIMP hat keine integrierte Cloud oder eine andere Option für die Zusammenarbeit in Echtzeit. Daher ist Photoshop die einzige Wahl, wenn du mit anderen zusammenarbeiten möchtest und sofortiges Feedback und Hilfe erhalten möchtest oder das Projekt für die gemeinsame Zusammenarbeit teilen willst.
Gewinner bei den Tools für die Zusammenarbeit: Photoshop
9. Gerätekompatibilität: Photoshop ist mit vielen Geräten kompatibel und hat auch eine mobile App
Photoshop und GIMP haben beide Apps für PC und macOS, aber nur Photoshop hat eine mobile App. Das Paket von Photoshop enthält auch Photoshop Express, die mobile App für Android und iOS. Du erhältst damit zwar nicht alle Tools und Funktionen der PC-Version, kannst aber dennoch einfache Bearbeitungen und Farbanpassungen vornehmen. Es gibt hier auch integrierte Tools für das Teilen deiner digitalen Bilder auf Social Media.
Mir gefiel auch, dass Photoshop einen integrierten Cloud-Speicher bietet. Damit war ich nicht an ein Gerät gebunden. Ich konnte problemlos von meinem heimischen PC an den Mac auf meiner Arbeit wechseln, oder an meinem iPad weiterarbeiten, wenn ich im Urlaub war. Ich konnte Dateien auf all meinen Geräten öffnen, ohne sie in ein anderes Format zu konvertieren oder zusätzliche Programme herunterzuladen.
GIMP hat keine mobilen Apps, und es scheint auch nicht so, als würden in naher Zukunft welche veröffentlicht werden. Die einzige Geräteart, die nur von GIMP unterstützt wird, ist Linux.
Solltest du also nicht gerade Linux verwenden, ist Photoshop für dich die bessere Option bei der Gerätekompatibilität. Probiere es kostenlos für 7 Tage aus und überzeuge dich selbst, wie gut es mit all deinen Geräten funktioniert.
Gewinner hinsichtlich der Gerätekompatibilität: Photoshop
10. Benutzerfreundlichkeit: Photoshop ist zwar komplexer, hat aber auch mehr Tutorials und Anleitungen
Photoshop und GIMP sind beides komplexe Programme mit vielen Tools und Funktionen. Photoshop ist aber dennoch einfacher zu verwenden, auch wenn es mehr Tools bietet, da es viele Video-Tutorials und Anleitungen gibt, die die Lernerfahrung beschleunigen. Ganz egal, ob du am Anfang bist und die einfachen Tools verstehen musst, oder du Photoshop (oder ein anderes Bildbearbeitungsprogramm) bereits verwendet hast und nun fortschrittlichere Bearbeitungen vornehmen möchtest, du findest immer alle Anleitungen, die du brauchst.

Neben den Tutorials gibt es auch einen Lernabschnitt direkt in der Software, der dir viele Bearbeitungen direkt nahebringt. Eine weitere tolle Lernoption sind die Foren von Photoshop. Hier habe ich Antworten auf alle meine Fragen zu Bearbeitungen erhalten, habe hilfreiche Antworten auf andere Posts gefunden und habe mir auch Tipps geholt, wie ich meine gepostete Grafik verbessern kann.
GIMP hat nicht so viele Tools und Funktionen, weswegen es auch einfacher zu verwenden ist. Allerdings bietet es auch nicht so viele Lernressourcen für die komplizierteren Tools und auch keine Anleitungen für die verschiedenen Tools. Hier musst du also viel mehr herumprobieren, um die Tools zu meistern, was ziemlich zeitaufwändig sein kann.
Insgesamt ist Photoshop zwar komplizierter, aber dank der vielen Ressourcen ist es unterm Strich auch einfacher zu verwenden. Die kostenlose 7-tägige Testversion gibt dir eine tolle Möglichkeit, die ersten Schritte mit Photoshop zu lernen, bevor du dich endgültig entscheidest, ob du ein kostenpflichtiges Abo abschließen möchtest.
Gewinner bei der Benutzerfreundlichkeit: Photoshop
11. Kundensupport: Photoshop bietet rund um die Uhr Hilfe an, während sich GIMP auf Freiwillige verlässt
Photoshop hat einen echten Kundenservice, während GIMP versucht, dir bestmöglich zu helfen. Der Unterschied im Kundenservice dieser beiden Programme ist vielfältig. Photoshop gehört zu Adobe – es hat daher einen 24/7-Live-Chat, einen E-Mail-Support mit schneller Reaktionszeit und viele verschiedene, moderierte Foren.
GIMP wird dahingegen von einem Team Freiwilliger betrieben. Sie sagen aber auch offen und ehrlich, dass sie nicht viele Supportanfragen bearbeiten können, und versuchen, dir zu helfen, wenn sie die Zeit dafür finden.
Gewinner beim Kundensupport: Photoshop
12. Preis: GIMP ist kostenlos, aber der Preis ist nicht alle
Unterm Strich liegt GIMP hier zwar vorne, aber man bekommt immer das, wofür man bezahlt. Die Software ist kostenlos und wird von Freiwilligen verwaltet. Daher solltest du keine allzu hohen Erwartungen haben und bedenken, dass du hier keine häufigen Updates, nicht die besten Tools, keine wirklichen technologischen Fortschritte oder einen guten Kundenservice erhältst.
Auf der anderen Seite steht Photoshop. Ein Premiumprogramm mit monatlichen oder jährlichen Abonnementgebühren. Allerdings sind seine Tools die besten, die es gibt. Wenn du Photoshop abonnierst, erhältst du noch die folgenden Features:
- Adobe Fresco
- Photoshop Express
- Photoshop Camera
- Adobe Express
- Creative Cloud Libraries
- Adobe Fonts
- Camera RAW
- 100 GB Cloud-Speicher
Wenn man all das bedenkt, ist GIMP zwar die günstigere Option, aber Photoshop bietet dir ein besseres Preisleistungsverhältnis.
Gewinner beim Preis: GIMP
13. Kostenlose Testversion: Photoshop hat eine 7-tägige kostenlose Testversion
Zwar kann Photoshop hinsichtlich des Gesamtpreises nicht mit GIMP mithalten, aber es gibt eine 7-tägige kostenlose Testversion. Bei dieser kostenlosen Testversion stehen dir auch alle Funktionen zur Verfügung, die es gibt. Ich habe die Zeit genutzt, um das Programm und die verschiedenen Tools kennenzulernen, mir die integrierten Tutorials anzusehen und ein paar Bilder zu bearbeiten und exportieren.
Photoshop verlangt zwar eine Kreditkarte, um die kostenlose Testversion zu starten, aber solange du dein Konto vor Ablauf des siebten Tages kündigst, wird dir nichts berechnet. Daher gewinnt Photoshop dieses Kategorie, da GIMP als kostenloses Programm auch gar keine kostenlose Testversion anbieten muss.
Gewinner bei der kostenlosen Testversion: Photoshop
Und der Gewinner ist… Photoshop (es hat alle wichtigen Kategorien gewinnen konnte)
Photoshop hat diesen Vergleich absolut dominiert. Selbst in Gebieten, in denen GIMP relativ gut ist, ist Photoshop einfach überlegen. Es hat eine größere Auswahl an Tools, mehr Funktionen, eine benutzerfreundlichere Oberfläche und ist dank der vielen Video-Tutorials auf lange Sicht besser zu verwenden.
Der einzige Vorteil von GIMP ist sein Preis. Die Open-Source-Software ist vollkommen kostenlos, aber man darf nicht vergessen, dass man bekommt, wofür mein bezahlt – was hier ein Bearbeitungsprogramm ist, das manchmal frustrierend sein kann, sich auf verbuggte Software von Dritten verlässt und mit dem du deine Bilder nicht so hinbekommen wirst, wie du gerne möchtest.
Gewinner nach Kategorie
- Filter und Effekte: Photoshop
- Entfernung unerwünschter Objekte: Photoshop
- Fortschrittliche Bearbeitungstools: Photoshop
- Bearbeitungsstil: Photoshop
- RAW-Kompatibilität: Photoshop
- Workflow: Photoshop
- Bearbeitung mehrerer Fotos auf einmal: Photoshop
- Tools für die Zusammenarbeit: Photoshop
- Gerätekompatibilität: Photoshop
- Benutzerfreundlichkeit: Photoshop
- Kundenservice: Photoshop
- Preis: GIMP
- Kostenlose Testversion: Photoshop
Wenn du dir noch nicht sicher bist und befürchtest, dass dich Photoshop mit seinen vielen Funktionen überfordern könnte, kannst du dir einfach die kostenlose 7-tägige Testversion ansehen. Du kannst es durch die Tutorial-Projekte in der App von Photoshop kennenlernen, dir Videos ansehen und verschiedene Bearbeitungsmethoden ausprobieren, bevor du es auf monatlicher oder jährlicher Basis abonnierst.
Gewinner insgesamt: Photoshop

